Dominikanische Republik
Hispaniola ist nach Kuba die zweitgrößte Insel der Karibik. Die Dominikanische Republik nimmt ca. zwei Drittel der Insel ein und grenzt im Westen an Haiti. Hauptstadt ist Santo Domingo. Landesprache ist Spanisch.
Von 1844 bis 1930 gab es 43 Revolutionen, danach folgte das Terrorregime des "Ziegenbocks", Diktator Rafael Leónidas Trujillo. Erst nach dessen Ende 1961 kam die Inselrepublik allmählich zur Ruhe.
Die Dominikanische Republik gilt als das karibische Zentrum des „All-Inclusive“-Tourismus, doch die „Dom.Rep“ bietet wesentliche mehr als das. Fast alle Karibikkreuzfahrten führen auch in die Dominikanische Republik.
Tipps für den Landausflug

Für Seereisende sehenswert sind neben der Inselhauptstadt auch der Wallfahrtsort Higüey und Santiago des los Cabarellos. Anlaufhäfen für Kreuzfahrtschiffe sind die Samaná-Halbinsel, Santa Catalina und La Romana
Santo Domingo
Auf den ersten Blick ist die dominikanische Hauptstadt ein abschreckendes Industriezentrum, das im Verkehr zu ersticken droht.. Aber in den versteckten Winkeln des fabelhaft erhaltenen Stadtkerns ist der Zauber der Vergangenheit immer noch lebendig.
Santo Domingo war die erste Stadt der Europäer in der Neuen Welt. Sehenswert sind die Ciudad Colonial, die Altstadt; der 1510-1514 vom spanischen Vizekönig Diego errichtete Regierungssitz Alcazar de Cólon. Die Casa del Gordon, das älteste erhaltene Steinhaus der Neuen Welt, das 1510 gegründete Dominikanerkloster und die Kathedrale Santa Maria La Menor.
Santiago de los Cabarellos
Die zweitgrößte Stadt des Landes liegt inmitten von Zuckerrohr-Plantagen in der riesigen Cibao-Ebene und ist landwirtschaftlicher und kultureller Mittlepunkt des Nordens.
Santiago zeichnet sich durch eine reizvolle Innenstadt aus. Die Stadt wurde um 1500 gegründet und ist katholischer Bischofssitz.
Higüey
Die Stadt am Zusammenfluss von Rió Duey und Rió Yuma gehört zu den ältesten ueuropäischen Städten in Amerika und ist seit 1514 ein berühmter Wallfahrtsort. Sehenswert in Higüey ist die Kirche Nuestra Senõra de la Altagracia. Der in den 80er Jahren fertiggestellte monumentale Neubau besticht durch gewaltige Spannbetonbögen, farbige Glasfenster und ein großes Glockenspiel.