Fort Lauderdale, Florida (USA)

Das in Florida gelegene Fort Lauderdale ist der wohl wichtigste Kreuzfahrthafen der USA. Von hier aus starten fast alle Kreuzfahrten in die Karibik. Die beiden Cruise Terminals haben sich zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren der Stadt entwickelt. Kein Wunder, können doch in den Terminal und an den Kais bis zu zwölf Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig versorgt werden.

Bekannt wurde das aufgrund der vielen Kanäle auch als „Venedig Amerikas“ bezeichnete Fort Lauderdale als Metropole des Spring Breaks. Erst als den Stadtoberen das wilde Treiben der Studenten zu viel wurde und den Partys ein Ende gesetzt wurde, verfiel man auf die Idee, die Stadt künftig als Kreuzfahrt-Hauptstadt zu etablieren.

Die ursprünglich als Militärgarnison im Zuge des Zweiten Seminolen Krieg gegründete, nach Major William Lauderdale benannte Stadt ist zudem als Yachtstandort bekannt, und zwar sowohl was deren Produktion angeht, als auch was deren Unterhalt angeht. Fort Lauderdale hat den zweitgrößten Yachthafen der USA, viele Yachten nutzen den Hafen als Zwischenstopp auf den Weg zwischen US-Ostküste und der Karibik bzw. den Bahamas. Das Zentrum der Stadt bilden die Straßen um den Las Olas Boulevard, wo zahlreiche Geschäfte, Museen und Theater sowie Bars und Restaurants angesiedelt sind. Fort Lauderdale Beach ist zudem Heimat der International Swimming Hall of Fame.

Neben dem langen Strand ist das Stranahan House das älteste historische Haus der Stadt eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Sümpfe der Everglades sind zudem für jeden Kreuzfahrt-Reisenden ein lohnendes Ziel.